Ich möchte mich Ihnen kurz vorstellen:

Mein Name ist Violetta Berger und ich wurde 1970 in Düsseldorf geboren. Dort studierte ich auch Biologie und schloss das Studium im Jahr 1995 als Dipl. Biologin ab. Schon immer fühlte ich mich zu Tieren hingezogen und so beschloss ich, Hobby und Beruf zu verbinden und mich der artgerechten Pferdehaltung und Pferdeausbildung zu widmen.

Der Weg zur Tellington-TTouch-Ausbildung
Auf der Suche nach einer entsprechenden Weiterbildung fand ich einen Praktikumsplatz bei Bibi Degn, die von 1996 bis 2015 den Tellington-Verein in Deutschland geleitet hat und bis heute die Ausbildung der Tellington-Lehrer in Deutschland organisiert.
Dort lernte ich die Tellington-TTouch-Methode und das Centered-Riding in der täglichen Anwendung beim Ausbilden und Einreiten mehrerer Vollblutaraber kennen und war fasziniert davon, wie ruhig und unkompliziert das alles ablief (eines von den Pferden war übrigens Rockette, s. Stall & Pferde). Schon nach kurzer Zeit war klar, diese Art mit Pferden zu arbeiten ist genau das, was ich machen möchte.
Danach startete ich sofort mit der Tellington-Ausbildung, die ich 1997 als Tellington-Practitioner abschloss. Seitdem bin ich Mitglied des Tellington-Vereins Deutschland e. V. und selbstständig als Pferdeausbilder und Reitlehrer tätig.
Mein Ziel ist es, dass sich Menschen und Pferde hier wohlfühlen, viel lernen, aber auch entspannen und vom oft hektischen Alltag Abstand gewinnen können.
Weitere Fortbildungen
Die Kenntnisse aus dem Studium erlauben es mir, mein Angebot durch Theorieseminare zu verschiedenen Themen zu ergänzen.
Ich besuche jedes Jahr Fortbildungen der Tellington-TTouch-Methode (Tellington-Practitioner 3 seit 2011) und anderer verwandter Methoden wie z. B. Chiron-Reiten, Centered-Riding, Connected-Riding und bilde mich weiter durch Lesen von Fachbüchern, Fachzeitschriften und wissenschaftlichen Arbeiten rund ums Pferd.
Eine Ausbildung in klassischer Homöopathie und Heilpflanzenkunde beim BTB habe ich im Jahr 2013 abgeschlossen.
Ich bin Mitglied und offizieller Partner des VFD, da die Vereinsphilosophie gut zu meiner Art der Pferdeausbildung passt. Im Zuge der gegenseitigen Unterstützung gewähre ich für viele meiner Kurse Rabatte für VFD-Mitglieder.
Klarheit …
Alle Anweisungen und Hilfen, die ich einem Pferd oder seinem Menschen gebe, sollen klar und unmissverständlich sein. Oft verstehen Pferde gar nicht, was man von ihnen möchte, was dann als Widersetzlichkeit interpretiert wird.
Ich gebe klare, einfache Signale, die für Mensch und Pferd gleichermaßen verständlich sind und die Besonderheiten des natürlichen Pferdeverhaltens, die Eigenschaften seiner Sinnesorgane und die Verarbeitung von Reizen im Pferdegehirn berücksichtigen.
Das Arbeitskonzept für jedes Pferd soll klar strukturiert sein. Dem Reiter sollte der Sinn jeder Übung und Lektion klar sein.
Fairness …
Weder vom Menschen noch vom Pferd werden Dinge verlangt, die er/es aufgrund seiner körperlichen oder geistigen Konstitution nicht oder nur unter Schmerzen oder Angst ausführen kann. Es wird Rücksicht auf die natürlichen Bedürfnisse des Pferdes genommen, die sich stark von unseren unterscheiden. Dazu gehört auch, die Haltung und Fütterung es Pferdes mit zu berücksichtigen.
Die Trainingsziele werden der individuellen Leistungsfähigkeit angepasst.
Im Vordergrund stehen die Möglichkeiten, die jeder hat, nicht die Defizite.
Freude …
Alles, was der Mensch mit dem Pferd tut, sollte beiden Freude bereiten. Die Motivation zur freiwilligen Mitarbeit und die positive Verstärkung durch Loben sind Grundlage der Arbeit. Der Weg ist das Ziel!
Ich würde mich freuen, auch Sie und Ihr Pferd ein Stück auf Ihrem Weg zu begleiten.

Alle Pferde, denen ich begegne, sind meine Lehrer
Mein eigenes Pferd Fuego und 5 andere Pferde und Ponies vom Shetty Mix bis zum Traber bewohnen auf unserem Grundstück einen äußerst großzügigen Offenstall mit einem über 100 m langen befestigten Auslauf zum Rennen und Toben im Winter und Weiden im Sommer. Ein Hügel (wo man auch äußerst sinnvoll longieren kann) gehört auch dazu.
Für Gastpferde, die zu Kursen oder zur Ausbildung kommen, verzichten meine Pferde gerne auf einen Teil ihres Stalls und Auslaufs. Während der Saison können Gastpferde auch stundenweise auf der Weide grasen. Wer hier zu einem Kurs kommt, den erwartet keine Reitanlage im herkömmlichen Sinn, sondern eine kleine private Oase, die viel Ruhe und Raum für individuelle Wünsche bietet.

